Verjüngerungskur zwischen Baum und Blatt
  

Unsterblichkeit hin oder her, wir können es nicht verbergen: Nach ein paar Jahrtausenden merkt man selbst uns Elfen unser Alter langsam an. Wer hat nicht schon einmal einen eifersüchtigen Blick auf eine hübsche, sechshundertjährige Elfe geworfen und sich gedacht "Was gäbe ich darum, wieder so auszusehen, wie damals"?
Waren derartige Kuren - Hautstraffen, Ohrenform verschönern, etc. - bisher immer weit von der Heimat entfernt und noch dazu nicht gerade billig (unter 30 000 Goldblättern ist man selten davongekommen), gibt es heutzutage eine neue, vielversprechende Alternative dazu: Die Schönheitslichtung.
Geboren wurde die Idee dazu im letzten Jahrzehnt, und schon nach wenigen Jahren erfreute sich die Lichtung an immenser Beliebtheit. War in den ersten zwei Jahren die Lichtung noch eher unbekannt und mager besucht, kam 718 der große Erfolg. Ein Besuch aus den höheren Elfenkreisen und die darauf folgenden Mund-zu-Mund-Propaganda machte die Schönheitslichtung wortwörtlich von einem Tag auf den anderen zu dem In-Ferienort. Glamourelf hat der Lichtung einen Besuch abgestattet und war von dem Bild, dass sich bot, sehr positiv überrascht.

Die Lichtung befindet sich in der Nähe einer kleineren Elfensiedlung, ist also bequem und schnell erreichbar. Bei unserer Ankunft werden wir sofort von dem Personal begrüßt und werden herumgeführt, um uns mit der Umgebung vertraut zu machen. Während die Bäume um die Lichtung als Unterkünfte dienen - man kann zwischen teureren Baumhäusern und billigeren Freiluftplattformen wählen - ist die Lichtung selbst einzig und allein für die Entspannung da.
Am ersten Tag hat man noch frei, kann sich einrichten und mit anderen Gästen vertraut machen. Man wählt in Ruhe das Programm aus, das man haben will, entweder eines der Standard-Programme oder ein persönlich abgestimmtes Programm. Die Vielfalt, die geboten wird, ist enorm, sodass die Entscheidung alles andere als leicht fällt. Als Beispiele seien nur das Baden in einer heilsamen Quelle oder eine Behandlung mit dem von Legolas so gepriesenen Nipredil (siehe Interview) genannt. 
Und so unglaublich es auch klingt: Selbst nach nur einem Tag und einer minimalen Demonstration des gebotenen Programms konnten wir an uns eine deutliche Verschönerung sehen. Dann fehlte nur noch ein Blick auf die Preisliste und die Hälfte unserer Redaktionselfen ließ sich mit einem erfreuten Seufzen einen Platz für die nächsten freien Tage reservieren. Und diese freien Tage sind nur mehr rar gestreut. Für die nächsten 70 Jahre sind die Sommermonate schon völlig ausgebucht, und in den Wintermonaten sind auch nur noch wenige Plätze frei. Wer sich also so schnell wie möglich etwas Gutes tun will und nicht Unmengen an Goldblättern dafür hinlegen will, sollte sich also beeilen. Hinzu kommt, dass man auf der Schönheitslichtung wohl auch das eine oder andere mal das Glück haben könnte, einigen prominenteren Elfen zu begegnen. Wie gesagt, in den höheren Kreisen hat sich dieser schöne Ort schon herumgesprochen.

Unser Fazit: Absolut empfehlenswert. Die Schönheitslichtung ist ein Ort, den jeder kennen und besuchen sollte, der etwas Wert auf sein Äußeres legt.