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Der Nachtmahr
Ein Traum, ein Traum
Erfüllt von tiefster Agonie
Bereitet meinem Körper Schmerzen kaum
Wie eine düster-traur'ge Melodie
Doch wird mein Geist davon gefangen
Krümmt sich zusammen unter höchster Pein
Lässt meine Gedanken nicht zu sich gelangen
Zu sagen es ist alles Schein, nur Schein
Und möchte sterben in der Not
Gerne fallen in den tiefen Abgrund
Hören den vernichtenden Schrei aus seinem Schlund
Jedoch ist ewiges Entschlafen
Der Seele nicht vergönnt, noch nicht
Noch wispert in den Lärchen
Des Traumes schwarzes Gedicht
So wie es nur geflüstert ist
Ist auch die Hoffnung nur ganz sacht
Nur ein Gedanke, den man schnell vergisst
Ein Träger des Tages in die mondlose Nacht
"Es ist ein Traum, der nicht enden will
Lass mich ihn Nachtmahr nennen
Weiß nicht, wie ich ihm entrinnen soll
Meine zartesten Flügel beginnen bereits zu brennen"
Worte, die meine Seele fleht
Ihr letzter Ruf nach Hilfe
Bevor es zu Ende ist und sie hinüber geht
Was bleibt, ist nur die Stille
Nun ist sie für immer dort
In ihrem Nachtmahr, kann nicht zurück
Ihre sanfte, ruhige Stimme - fort
Und ich verbleibe hier in meinem Unglück
Die letzte Hilfe musste ich ihr verweigern
Verlor das Wertvollste das ich jemals besaß
Scheute Schmerz und scheute Leiden
Wusste nicht, dass ich ohne sie jedwede Gefühle vergaß
Ich bin nicht mehr der Mensch, der ich einst war
Ließ in meinem Dasein den Weg zurück, das Licht
Durch das scharfe Messer zwischen meiner Realität und ihrem Nachtmahr
Ich lebe - meine Seele nicht |